"Einmal in´s 14. Jahrhundert und zurück"


Eine Ausstellung der blauen blume in Zusammenarbeit mit dem Thüringischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie

1.3. -  10.4.2019


Immer wenn im Kern von Rudolstadt eine Baugrube ausgehoben wird, machen die Archäologen sich auf die spannende Suche nach der Vergangenheit. Seit wann leben hier Menschen? Wovon lebten sie hier, was für Häuser bauten sie sich? Wo genau verlief die älteste Stadtbefestigung, und wie sah sie aus? Mit jeder Schicht Erdreich, die die Archäologen in den Jahren 2015 und 16 auf der Baustelle Große Badergasse 7-9 herausschaufelten, kamen sie eine Schicht tiefer zurück in die Vergangenheit unserer Stadt. Bis sie schließlich Scherben entdeckten, die das letzte Mal vor fast 700 Jahren ein Mensch gesehen hatte - als hier der Graben der ältesten Stadtbefestigung wieder aufgefüllt wurde.                                                                            

Die Ausstellung „Einmal in´s 14. Jahrhundert und zurück“ warf am Beispiel der Großen Badergasse 7-9 einen Blick auf die wichtige Arbeit eines Grabungsteams. Wie wird heute archäologisch gegraben, wie wird die Grabung dokumentiert? Eine sorgfältige Grabung und ihre genaue Dokumentation ist die Voraussetzung für die wissenschaftliche Auswertung der Funde.

Das Thüringische Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie zeigte technische Dokumentationsunterlagen der Grabung (Fotos, Zeichnungen, am Computer erarbeitete Darstellungen) sowie Funde, die gemacht wurden, und die hieraus gewonnenen Grabungsergebnisse. Die im Jahr 2016 entstandenen Fotos von Eva Maria Thun zeigten dazu noch eine andere, eine ästhetische Sicht auf die Grabung.

 
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